Wiesloch: Versteckspiel nach Trunkenheitsfahrt mit der Polizei geht schief
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kurz nach 23:00 Uhr meldeten Zeugen einen, augenscheinlich betrunkenen Autofahrer. Die Zeugen fuhren dem schlangenlinien-fahrenden Fahrzeug hinterher. Als der Fahrer dies bemerkte beschleunigte er, um so seine Verfolger los zu werden und fuhr nach Hause, wo er sogleich mit torkelndem Gang im Haus verschwand. Die kurz darauf eingetroffene Streife klingelte an der Haustüre, worauf die Ehefrau öffnete und angab, dass ihr Mann nicht zu Hause sei. Ihr wurde erklärt, dass Zeugen ihren Mann beim Betreten des Hauses beobachtet haben, woraufhin sie die Streife ins Haus bat. Hier konnten die Beamten beobachten, wie der Beschuldigte in einen Abstellraum unter der Dachschräge kroch um sich zu verstecken. Als ihm bewusst wurde, dass er entdeckt war, kroch er freiwillig wieder aus der Nische. Unmittelbar konnte ein starker Alkoholgeruch festgestellt werden, der von dem Herrn ausging. Nach der Erläuterung des Sachverhalts gab er an, nicht gefahren zu sein, stimmte jedoch einem Atemalkoholtest zu. Dieser ergab einen Wert von über 2 Promille, weshalb er zur Blutentnahme in das Polizeirevier verbracht wurde. Hier durfte er auch seinen Führerschein belassen. Nach Beendigung der Maßnahme wurde dem Herrn ein Taxi gerufen, dass ihn nun sicher nach Hause fuhr. Bei der Überprüfung des Mannes konnte festgestellt werden, dass dies nicht seine erste Trunkenheitsfahrt war und er bereits zwei Mal die Fahrerlaubnis entzogen bekommen hatten. Das weitere Vorgehen durch das zuständige Polizeirevier dürfte ihm daher bereits bekannt sein.
Redaktion Kraichgaulokal Medien 2026


