Erlebnisregion Sinsheim: WINE & GIN Walk in Angelbachtal- ein kleiner Rückblick auf eine erfolgreiche Veranstaltung
Ideales Wanderwetter mit sehr guter Beteiligung, so könnte man das Event beschreiben. Trocken von „oben“, wohl temperiert das FLÜSSIGE für „innen“, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bester Laune!
Wir waren kurz vor dem offiziellen Start vor der Sonnenberghalle in Angelbachtal und höchst überrascht welche Menge an „Natur und Wanderfreunden“ sich bereits eingefunden hatte.
Nach der Begrüßung und offiziellen Eröffnung durch Angelbachtals „Hausherrn“ Bürgermeister Frank Werner, dem Grußwort des Sinsheimer Oberbürgermeisters Marco Siesing, zog der Tross los zur Ersten Station.
In Begleitung eines eigens aus den USA angereisten weiblichen Gastes, ein Mitglied der Hecker-Familie, sowie Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden erwartete eine illustere Wanderung und der erste gute Tropfen, kredenzt vom Angelbachtaler Weingut GMELIN.
Nach einem kurzen Stopp und der Verkostung des edlen Tropfens, war bereits an der ersten Station dafür gesorgt, dass man den Alkohol nicht sofort spüren sollte, der Tag noch lang aber der Weg ja nicht all zu weit!
Leicht ansteigend, der zweite „Versorgungspunkt“ bereits sichtbar, ging es weiter.
Das Weingut NÄGELE hat hier seinen Stand aufgebaut, hoch über den Dächern Angelbachtals, ein schöner Ausblick, der sich zu einem längeren Verweilen anbot!
Nicht nur der Blick, auch die Gemütlichkeit in der Frühsommersonne waren traumhaft …
Man fühlte sich einesteils wie bei „Schillers Tell“ andererseits auf den Spuren eines Bekannten aus der Religion , auf dem Jakobsweg. Eine gute Idee war es auch, einen „Aufmunterer“ zu plazieren, bei dem man die Lebensgeister mittels Koffein erwecken konnte!
Das Weingut Döbler hatte sich wohl auf dem höchsten Punkt des Rundweges niedergelassen, ohne Wertigkeit. Vielleicht ein kleiner Fingerzeig – die Lage „Michelfelder Himmelberg“!
Nach kurzem Aufenthalt und einem Schlückchen milden Weißburgunder ging es auch für uns weiter, ein schöner Blick Richtung Eschelbach, überzeugte uns einmal mehr … Gott, wie ist unsere Heimat, der Kraichgau so schön! 🙂
Das erste Photo der Galerie kündigt schon an, wo wir nun gelandet sind. Ein „Hochplateau“ wo man sich wieder etwas stärken konnte, ja es bildeten sich sogar Schlangen, ein Beweis, dass es schmackhaft war!
Wir hingegen, wir kannten den Punkt noch von Jahren zuvor, sind gleich Eingangs links des Geländes eingekehrt – bei Bender’s Edelbrände, wobei „edel“ nicht übertrieben ist.

Bei einer Prämierung wurden die neuesten Erzeugnisse eingericht, von 15 „Probanten“ erhielten 8 Brände GOLD der Rest Silber und tatsächlich war auch eine Bronzemedaille dabei. Ein kleines „Versucherle“ des Goalgetters, ein Gin auf der Basis von Grapefruit, ja Sie haben richtig gelesen, die Benders sind mehr als kreativ in Ihren Experimenten. Was uns da über die Zunge rollte kam der landschaftlichen Lage gleich, der HIMMEL-Berg! So etwas hatten wir noch nie genossen!
Beim ersten Tropfen schmeckt man die Grapefruit als Frucht, hat aber nicht den bitteren Nachgeschmack, liegt, so erklärte man mir, an der Abschälung der weißen Haut zwischen Schale und Frucht.
Alles von Hand geschält, bevor man die gewonnen rund 30 Kg Fruchtmaische zum Brennen in den Kessel verbrachte. Von Nix kommt Nix – da ist der Preis gerechtfertigt.
Ein kleiner Cocktail, eisgekühlt und erfrischend, Gin auf Zitronenbasis, machte uns den Weg zur letzten Station etwas leichter. Die Winzer von Baden erwarteten uns.
Die letzte Station betreute Sascha Bertich mit seiner Familie, die wir schon mehr als zwei Jahrzehnte kennen. Sie haben sich sehr erfolgreich dem Weinbau verschrieben!
Hier haben wir zum Abschluss noch ein kleines Schlückchen Auxerrois genossen, ehe wir den Heimweg angetretenhaben. Zuvor noch ein Endstück „Fleischkäse aus der Hand“- was kann noch Schöneres kommen ???
Wir haben die Stunden unter Freunden und Bekannten in der Natur, mit Bewegung, Essen, Trinken und netten Gesprächen genossen. Auch haben wir nichts Nachteiliges gehört oder erfahren.
Sprichwörtlich zum Titel: Erlebnisregion Sinsheim – und da geht es bereits am Donnerstag weiter… der 110. Fohlenmarkt lädt ein, 4 Tage voll Programm im Herzen des Kraichgau – wir sehen uns!
Bis dahin – bleiben Sie gesund und zuversichtlich!
©Kraichgaulokal Medien 2026
















































