Tag der offenen Tür an der Sonnenberg-Werkrealschule Angelbachtal
Mit einer Regelmäßigkeit findet in Angelbachtal in der Sonnenberg-Werkrealschule der Tag der offenen Tür statt. So auch am gestrigen 3. Februar, zu dem wir eingeladen waren. Dieser Einladung kommen wir immer wieder gerne nach, denn diese Schule mit ihrem Lehrkörper ist für uns ein Beispiel an Funktionalität. Hier wird ein jeder gleich freundlich behandelt, ob Schüler oder Lehrkraft.
Doch müssen wir gleich eine kritische Bemerkung machen, bezüglich Schulsystem generell und im Besonderen ein PRO für die „Werkrealschule“!
Unsere Meinung: Antiquiertes Schulsystem, von oben nach unten diktiert von Theroretikern und „alten“ Sesseldrückern, die sich einfach nicht an die NEUE Zeit gewöhnen können oder wollen! Das Gute schafft man ab, in Gedanken Bürokratie abzubauen, dabei wird alles nur zwischengelagert. Braucht man sich da zu wundern, dass ein Beruf, wie das Lehramt, nicht mehr im Fokus der Jungen steht? Nun gut – zum eigentlichen Thema!
Um 17.00 Uhr pünktlich sind wir im Foyer der Sonnenbergschule eingetroffen, wo sich bereits einige interessierte Eltern und Schüler eingefunden hatten! Der Rektor der Schule, Ulrich Schwenk, trat an das Rednerpult und begrüßte die Anwesenden auf das Herzlichste. In seiner kurzen Begrüßungsansprache hob er unüberhörbar „seine“ Werkrealschule hervor, die zusammen mit der Grundschule rund 330 Schülern „pädagogische“ Heimat bietet.
Engagierte Lehrkräfte, so haben wir den Abend erlebt, werden von Kollegen und Schülern gleichermaßen respektiert und angenommen, bemerkt man an der gegenseitigen Freundlichkeit als Außenstehender auffallend!
Nach der Begrüßung hatten zwei Klassen die Gelegenheit sich mit Gesang und Tanz zu präsentieren, was großen Beifall bei den Anwesenden auslöste.
Auch die „Kolleginnen und Kollegen“ der Akteure waren begeistert. Nach den Auftritten stellte die Konrektorin Andrea Fröhlich, die Laufzettel vor, die ihr förmlich „aus der Hand gerissen“ wurden.
Danach löste sich die „GGesellschaft“ im Foyer auf und es ging auf „Tour“ durch die einzelnen Räume, in denen Schüler und Lehrpersonal die einzelnen „Angebote“ die es in der Werkrealschule gibt, zu präsentieren! Natürlich konnten die Besucher alles selbst ausprobieren, selbstverständlich unter fachkundiger Anleitung. Wir waren auf ihren Spuren – sehen Sie selbst!
Von Chemie, Physik, Werken und Basteln bis zum kreativen Gestalten, der Musik und der Lernküche, wo es die beliebten HOTDOGS und Getränke zu erstehen gab, konnte man sich „aktiv“ informieren!
Dabei mussten wir feststellen, wie weitläufig das Schulgebäude ist. Nicht alle Räume waren zu besichtigen, so hatte man die Grundschule ausgeklammert. Auch Kinderbetreuung, die in der Kernzeit angeboten wurde konnte man genießen …
Kinderschminken war der Renner und auch einige „Specials“ zeugten von der Offenheit an dieser Schule …
Vielleicht besinnt sich die Obrigkeit auf, die von uns empfundenen falschen Entscheidungen, denn was heute aktueller denn je ist, der Bezug zum Handwerk und nicht nur die Produktion von Akademikern. Dazu bereits morgen im Kongresszentrum PALATIN in Wiesloch, der Tag der Berufe oder die Initiative der Stadt Sinsheim, wo sich die Betriebe in beispielhafter Weise um den „handwerklichen“ Nachwuchs bemühen!
©Kraichgaulokal Medien 2026


































