
Rückblick auf das Valentinskonzert der CHORAZÓN in Rauenberg – eine grandiose Vorstellung
Ausverkauftes Haus, gemischtes, erwartungsvolles Publikum sollte nicht enttäuscht werden. Schon im Foyer, zum „ersten Kontakt“ der Gäste konnte man die Vorfreude erkennen. Ein Blick vor dem Konzert in den Festsaal überzeugte uns, von der durchdachten Idee an der Ansprechen Dekoration zum Thema „Valentinskonzert“, eine Ovation an die Liebe, die auch durch das Liedgut im Programm bestätigt wurde. Erwartungsvolle Gäste waren auf den Abend gespannt, wir ebenso!
Die Bühne, noch leer, zumindest an Personen, man konnte aber erahnen, dass es mit einem Dialog beginnen sollte. Zwei „Bekannte“ eröffneten den Abend mit lockeren Worten der Begrüßung, in einem Outfit, das wohl überlegt und der erste „Hingucker“ war, weil man es auf diese Weise nicht erwartet hatte. So war der ganze Abend gestaltet, mit überraschenden Dialogen, die dem „Musikalischen“ einen gewissen Pepp verliehen!
Die musikalische Begleitung, bescheiden am Fuß der Bühne, brillierten mit ihrem Können an den Instrumenten (Thomas Fritzler am Keyboard, Martin Pfeifer am Bass & Julian Metzger am Schlagzeug). ChORAZÓN, schon lange keine unbekannte Größe mehr im Chorgesang, unter der Leitung von Konrad Knopf, der die Musik sprichwörtlich lebt, lieferte einmal mehr eine meisterliche Performance, mit der so nicht zu rechnen war!
Mit dem Slogan „Ein heiteres Konzert für Chorfans, Herzensbrecher & Schnulzenliebhaber“ hat man den Nagel auf den Kopf getroffen.
Einleitend, kennt doch ein jeder, das „Gänseblümchen“, dessen Mitte herrlich gelb leuchtet, die Blätter weiß in unbekannter Menge, wurden einzeln ausgezupft – sie liebt mich, sie liebt mich nicht … bis zum letzten Blatt, welches die zufällige Lösung des Rätsels bringen soll!
Die Eröffnung, nach Art Varieté, war bereits eine tolle Einleitung des Konzerts …
Dass ein solcher Abend einen Moderator benötigt ist selbstverständlich und der gehört eigentlich zum „Stammpersonal“ der Chorazón, wenn es um die Auftritte geht, Uwe Aichele, galant & charmant, kurz professionell, führte er gekonnt in seinem, für ihn „typischen“ Anzug, durch den Abend.
Was für uns auffallend war im Verlauf der Veranstaltung, die kleinen Intermezzi von Dialogen oder auch unterhaltsamen, humorvollen Trilogien, welche die musikalischen Beiträge auflockernd begleiteten.
Um sich eine Überblick des Abends machen zu können, haben wir kleinen das Programm „optisch“ eingestellt!
Eine größer Bildergalerie mit anschließenden kleinen Videoclips, ohne viel Worte sollen den Abend „Revue passieren lassen“ …
Wie man sicher heraushören kann, war das „Liedgut“ sehr anspruchsvoll, vor Original klar abgegrenzt und hervorragend überarbeitet! Rock, Soul somit auch „Black Music“, aber auch deutschsprachig, ist ja nicht jedermann mit Fremdsprachen behaftet, seht gut ausgesucht und performed!
Hier zwei Titel, einige mehr haben wir LIVE auf Instagram (@yogy.kraichgaulokal) gestreamt!
Eine Pause ist bei einem solchen Event ist nicht nur nötig, um sich die Beine zu vertreten, sondern unter anderem den Saal mit frischer Luft zu versorgen und damit die Konzentration zu wieder herzustellen. Dies gilt für das Publikum als auch für die Protagonisten des Abends. In dieser „Liebespause“ hatte man auch Gelegenheit etwas zu sich zu nehmen, desgleichen auch „loszuwerden“! Auch die Stilrichtung wurde etwas geändert, wobei Konrad Knopf das Publikum animierte interaktiv mitzuwirken!
Dass ein solcher Abend leider auch einmal zu Ende gehen muss ist unweigerlich der Fall. Mit einen Verabschiedung, nicht ohne Dankesworte an ALLE Involvierten, Akteure, Organisatoren, Helfer hinter und vor der Bühne, den Verantwortlichen und nicht zu Letzt dem Publikum, das sich mit „Standing Ovation“ und viel Applaus zu bedanken, zeugt von der Qualität der Performance. Rufe nach einer Zugabe wurden erhört und mit der „BOHEMIAN RAPSODY“ des legendären Freddy Mercury umgesetzt.
Das ein solches Konzert mit erhebliche Proben und finanziellen Aufwand verbunden ist sollten auch die Haupt-Sponsoren genannt werden …
Insgesamt, so von uns gesehen: Ein schöner Abend, ein großes Thema interessant und vorzüglich umgesetzt! Mehr als „NUR“ Werbung für den Chorgesang!
Wir freuen uns auf die nächste Einladung! 🙂
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