Jahreshauptübung 2026 der Feuerwehren Dielheim, Horrenberg -Balzfeld, der Feuerwehr Rauenberg und dem DRK Ortsverband Dielheim
Um 15.00 Uhr ging über die Leitstelle der Alarmruf ein, dass im Theater Im ALTEN BAHNHOF ein Zimmerbrand ausgebrochen sein soll!
Die Feuerwehren aus dem Hauptort Dielheim und den Teilorten Horrenberg und Balzfeld machten sich unmittelbar nach der Alarmierung auf den Weg zum Brandort.
Der Einsatzleiter der Feuerwehr Dielheim Günter Miksch machte sich nach dem Eintreffen ein Bild vom Einsatzort!
Folgendes Szenario wurde ihm vom Alarmierenden mitgeteilt:
Während der Vorbereitung zu einer Vorstellung bricht ein Brand im Theater aus. Es wird vermutet, dass circa 3-4 Personen direkt betroffen sind und sich noch in den Räumlichkeiten befinden! Ein Teil der im Theater anwesenden Personenkonten das Gebäude über den Notausgang in Richtung Radweg verlassen. Die restlichen Personen sind entweder vom Rauch eingeschlossen oder in direkter Umgebung des Brandes vermisst. Die Lage war klar beschrieben, so die Wehren gezielt eingesetzt werden.
Nach kurzer Zeit konnten die im Gebäude vermuteten Personen ausfindig gemacht werden. Sie wurden aus dem Gebäude gebracht und dem DRK zu weiteren Maßnahmen übergeben.
Nachdem gesichert war, dass alle Räume leer waren, machten sich die Atemschutztrupps auf den Rückweg. Dabei gab es einen Zwischenfall.
Ein Feuerwehrmann erlitt einen Schwächeanfall! Es wurde eine Mayday-Meldung ausgelöst, damit die Situation schnellstmöglich gelöst werden musste. Seine Kameraden lösten auch das Problem schnellstmöglich.
Da es im Inneren des Gebäudes eng zu geht, gestaltete sich die Rettung schwierig. Der betroffene Kamerad wurde ins Freie verbracht, wo sich das DRK intensiv um ihn kümmerte. Nach seiner Stabilisierung wurde er in den Rettungswagen verbracht.
Die anderen Verletzten wurden zwischenzeitlich behandelt und befanden sich bereits auf dem Weg der Besserung!
Inzwischen war die Feuerwehr Rauenberg eingetroffen und hatten einen Hygieneanhänger aufgebaut. Damit werden die eingesetzten Atemschutzgeräteträger nach dem Einsatz geduscht und die Schutzanzüge in bereitgestellte verbracht.
Das ist bei einem Realbrand sehr wichtig, damit die Feuerwehrleute über die Haut keine Schadstoffe aufnehmen, die krebserregend sein können und auch die Fahrzeuge bei der Rückfahrt zur Wache nicht kontaminiert werden.
Bürgermeister Glasbrenner und Ortsvorsteher Seib waren ebenfalls vor Ort, um die Übung als Zuschauer zu begleiten. Eine große Anzahl schaulustiger Bürgerinnen und Bürger waren ebenfalls interessierte Zuschauer.
Fazit: Die Übung hat ihren Zweck vollkommen erfüllt. Die Organisation und das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte war vorbildlich!
Die Bevölkerung kann sich bewusst sein, dass bei einem Ernstfall alles zu ihrer Sicherheit und Schutz getan wird!
©Kraichgaulokal Medien 2026


















































