30. Historischer Erntetag der Dreschgemeinschaft Dühren e.V. vergangenes Wochendende wieder ein MEGA-Event
Die seit Wochen andauernde Hitze und Trockenheit waren kaum ein Hindernis für die immense Anzahl von Besucherinnen und Besuchern jeden Alters. Schon TRADITION sind die zweimal jährlich stattfindenden Feste der Dreschgemeinschaft Dühren e.V.
Zum Einen das Kartoffelfest meist Ende September, zum Anderen der Historische Erntetag vergangenes Wochenende!
Hierbei ist besonders zu bemerken, dass an beiden Festen Vorführungen präsentiert werden, welche die LANDWIRTSCHAFT „von der Pike auf“ den Besucherinnen und Besuchern näher gebracht werden. Viele der „jungen Zeitgenossen“, die in Großstädten aufwachsen, wissen nicht woher und wie die Grundnahrungsmittel herkommen bzw. entstehen.
Hier bekommt man es anschaulich LIVE erklärt und gezeigt. Drei Vorführungen, um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr waren vorgesehen, die Erste davon haben wir besucht …
Hier ein paar Eindrücke. die wir für Sie aufbereitet haben …
Schatten war gesucht, wenn auch nur wenig vorhanden …
Letzte Hand an den „Fuhrpark“ gelegt zum Einen und zum Anderen erklärte ein Vater seinen Kindern woher das „Tägliche Brot“ eigentlich kommt …
Dann ging es auch schon los vom Schneiden mit der Sichel, dann der Sense usw., zum bündeln von Garben mit der speziellen Strohschnur, das aufstellen der Garben, deren Verladung auf einen Leiterwagen und der Transport.
Kaum vorstellbar, wie schwer die Landwirtschaft ohne technische Unterstützung gewesen ist, der Spruch passte: …“im Schweisse des Angesichts sein Brot verdienen“! Aber der Mensch war schon immer erfinderisch und machte sich so die Arbeit leichter …
Zurück zur Handarbeit und Muskelkraft …
Wenn man bedenkt wieviel der kostbaren Frucht verloren ging und so der Ertrag zum Aufwand nicht in Relation stand, unglaublich!
Auch die Weiterverarbeitung der „Frucht“, der eigentlichen Trennung von Halm und Spreu, war eine Überlegung wert …
Für die Zuschauer ging es dann weiter mit der „Technisierung“ und den Maschinen, die heute selbst schon „historisch“ sind!
Schließlich neigte sich die 1. Vorführung dem Ende zu und wir bewegten uns langsamen Schrittes in Richtung Dreschschopf, wo uns ein köstlicher Gerstensaft erwartete. Die Protagonisten waren auch froh den Ersten der drei Akte geschafft zu haben …
Es war wieder einmal ein schönes Erlebnis, das wir auf diese Weise teilen möchten. Es war leider nicht ALLEN vergönnt diese Vorführungen zu geniessen, aus welchen Gründen auch immer! Lehr- und aufschlussreich war es auf alle Fälle! Zum Kartoffelfest im September werden wir wieder dabei sein! Bis dahin GUTE ZEIT – bleiben Sie gesund und wie immer ZUVERSICHTLICH!
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