Zwei Meldungen der Rubrik BLAULICHT aus der Region
Sinsheim: Polizei stoppt betrunkenen E-Scooter-Fahrer
Am Dienstagmorgen gegen 03:00 Uhr stoppte eine Streife des Polizeireviers Sinsheim in der Dührener Straße einen betrunkenen E-Scooter-Fahrer.
Die Streife wurde auf den 39-Jährigen aufmerksam, als dieser mit seinem E-Scooter in Schlangenlinien im Stadtgebiet unterwegs war.
Die Polizisten bemerkten bei der Kontrolle des Zweiradfahrers sofort Alkoholgeruch im Atem des Mannes. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Der Mann war mit über einem Promille auf dem E-Scooter unterwegs. Außerdem steht der Mann im Verdacht, vor Fahrtantritt Drogen konsumiert zu haben.
Der 39-Jährige wurde im weiteren Verlauf zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo er Blutproben abgeben musste. Aufgrund seines Rauschzustands wurde ihm zunächst die Weiterfahrt untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.
Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Da der Fahrzeugführer des E-Scooters auch ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war, muss er sich auch für einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.
Angelbachtal: 88-Jähriger erhielt Schockanruf eines Unbekannten
Am Montag erhielt ein 88-jähriger Mann in Angelbachtal den Anruf eines unbekannten Mannes, der durch eine Schocknachricht an die Ersparnisse des Seniors gelangen wollte.
Der Unbekannte rief den 88-Jährigen an und teilte ihm mit, dass sein Sohn an einem Verkehrsunfall beteiligt gewesen sei und nun schwer verletzt im Krankenhaus liege. Zudem sei bei dem Unfall eine Frau zu Tode gekommen.
Anschließend fragte der Unbekannte nach Bargeld oder Wertgegenständen, die der Mann zu Hause habe. Auf Aufforderung holte der 88-Jährige einen hohen fünfstelligen Bargeldbetrag von der Bank. Da es im Anschluss keine weiteren Kontaktaufnahmen durch den Anrufer gab, kam es zu keinem finanziellen Schaden. Der Sohn des 88-Jährigen informierte schließlich die Polizei.
Präventionshinweise:
- Misstrauen bei ungewöhnlichen Anrufen: Wenn Sie einen Anruf erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Familienmitglied in einen Unfall verwickelt ist, seien Sie vorsichtig. Seriöse
Institutionen und Behörden würden niemals auf diese Weise Kontakt aufnehmen.
- Nie persönliche oder finanzielle Informationen preisgeben:
Geben Sie niemals persönliche Informationen oder Geld an unbekannte Anrufer weiter, insbesondere wenn Sie die Person nicht kennen.
- Rückruf bei Verdacht: Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig erscheint, legen Sie auf und rufen Sie das angebliche betroffene Familienmitglied direkt an, um sich zu vergewissern. Überprüfen
Sie auch, ob der Vorfall, von dem der Anrufer spricht, wirklich stattgefunden hat, indem Sie bei der Polizei oder dem Krankenhaus nachfragen.
- Wenden Sie sich an die Polizei: Wenn Sie einen Schockanruf erhalten oder das Gefühl haben, betrogen zu werden, kontaktieren Sie sofort die Polizei. Sie können Ihnen helfen, solche
Betrugsversuche zu melden und weitere Schritte zu unternehmen.
- Informieren Sie Ihre Angehörigen: Machen Sie Ihre Familie und Freunde auf diese Art von Betrugsversuchen aufmerksam, damit auch sie sich schützen können.
Redaktion Kraichgaulokal Medien 2026


