
Wiesloch – A6: Verfolgungsfahrt auf der Autobahn
Am Montag gegen 13:45 Uhr leistete sich ein Autofahrer ohne Fahrerlaubnis eine Verfolgungsfahrt auf der Autobahn, um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen.
Eine Polizeistreife der Verkehrsfahndung Heidelberg wollte einen Fahrer eines schwarzen Audis kontrollieren, welcher auf der A6 in Fahrtrichtung Rauenberg unterwegs war. Für die Kontrolle sollte der Autofahrer an der Autobahnausfahrt Rauenberg ausgeleitet werden. Unmittelbar vor dem Ende des Verzögerungsstreifens zog der Audi-Fahrer jedoch wieder auf die rechte Fahrspur der A6 und beschleunigte im dortigen Baustellenbereich sein Auto stark.
Die Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf. Aufgrund des rücksichtlosen Fahrverhaltens mit überhöhter Geschwindigkeit von bis zu 190 km/h – phasenweise über den Standstreifen, gelang es den Beamten zunächst nicht, den Audi-Fahrer zu stoppen.
Durch Hinzuziehung weiterer Polizeistreifen konnte zum flüchtenden Audi im Bereich der Ausfahrt Sinsheim aufgeschlossen und eine weitere Flucht verhindert werden. Bei der darauffolgenden Kontrolle gab der 37-jährige Fahrer als Grund für sein Handeln an, dass er über keinen Führerschein verfüge.
Die Außenstelle Walldorf des Verkehrsdienstes Heidelberg hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, einer Straßenverkehrsgefährdung sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen und bittet Personen, welche die Verfolgungsfahrt beobachtet haben oder durch diese gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 06227 35826-0 zu melden.
Meldung Nr. 2
Sinsheim/BAB6: Unfall führte zu Riss im Tank
Am Montagmorgen gegen 08:50 Uhr kam es auf der BAB 6 zwischen den Ausfahrten Sinsheim und Wiesloch/Rauenberg in Fahrtrichtung Mannheim zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Sattelzug. Ein 69-jähriger Fordfahrer geriet aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und kam dabei vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen ab. Dort kollidierte das Fahrzeug mit dem Sattelzug. Durch den Aufprall entstand ein etwa 15 cm langer Riss im Tank des Sattelzuges, sodass Kraftstoffe austraten. Die Feuerwehr musste der Tank leer pumpen. Für die Maßnahmen sowie der Reinigungsarbeiten mussten der rechte Fahrstreifen sowie der Seitenstreifen bis 16:30 Uhr gesperrt werden. Der Sachschaden wurde auf 5000 Euro beziffert. Die Unfallaufnahme sowie weitergehende Ermittlungen wurden durch den Verkehrsdienst Heidelberg, Außenstelle Walldorf durchgeführt.
Redaktion Kraichgaulokal Medien 2025