Rauenberg: Betrug mit angeblichem Lotteriespiel
Am Donnerstag gegen 11:30 Uhr erhielt eine 60-Jährige aus Rauenberg einen Anruf von einer ihr unbekannten Telefonnummer. Die Anruferin gab sich als Vertreterin einer Lotteriegesellschaft aus. Sie behauptete, dass die 60-Jährige im Januar an einem Lotteriespiel teilgenommen habe, welches für drei Monate kostenfrei gewesen sei. Nun würde sich der Vertrag automatisch um ein Jahr verlängern. Bei einer Kündigung müsste die 60-Jährige eine Gebühr entrichten. Als die Anruferin mehrfach nach den Kontodaten der Rauenbergerin fragte, wurde diese misstrauisch und legte auf. Im Nachgang wurde ihr bewusst, dass es sich bei dem Telefonat um einen Betrugsversuch gehandelt hatte und wandte sich dann an die Polizei. Ein finanzieller Schaden entstand der 60-Jährigen nicht.
Die Polizei rät generell bei überraschenden Anrufen:
- Lassen Sie sich nicht zur Eile und sofortigen Handlungen
drängen. Machen Sie sich Notizen und fragen nach dem Namen des
Anrufers bzw. der Anruferin sowie einer Rückrufnummer. Am besten
auflegen, die Sache überdenken und gegebenenfalls später
zurückrufen. Wichtig: Überprüfen Sie die Angaben auf ihrer
Plausibilität!
- Halten Sie Rücksprache mit anderen Familienmitgliedern oder
Vertrauten.
- Werden Sie immer dann besonders misstrauisch, wenn es um Geld-
oder andere Vermögensforderungen, Passwörter, Kontoinformationen
oder andere sensible Daten geht. Diese sollten erst nach genauer
Prüfung weitergegeben werden.
- Verständigen Sie im Zweifelsfall immer und zeitnah die Polizei.
Die diensthabenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können
Ihnen verlässlich Auskunft darüber geben, ob es sich um eine
Betrugsmasche handelt.
Weitere Informationen wie Sie sich und Ihre Verwandten gegen diese und andere Betrugsmaschen schützen können, finden sie auch online: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/
Redaktion Kraichgaulokal Medien 2026


